Helemhealth COVID19 Update

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von Helemhealth,

Indien ist hinter den USA und Brasilien das Land mit den meisten COVID-19 Fällen  – etwa 2 Millionen und damit 10% aller Fälle weltweit.

Corona Covid19 Helemhealth

Assam hat knapp 77000 bestätigte Fälle, die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher.

Dieser weltweite medizinische Notfall hat massive Auswirkungen auf die Menschen und die Gesundheitssysteme, besonders in Ländern mit unzureichender Versorgung.
Leider trifft das auch für Assam zu. Es ist schwierig, unter diesen Umständen positiv zu bleiben, denn die Menschen leiden nun neben allem zusätzlich unter den z.T. drakonischen Beschränkungen. Besonders betroffen sind davon wie so oft Frauen und Kinder.

 

Was gibt es vom Projekt zu berichten?

Aktuell bietet ein pensionierter praktischer Arzt in den Räumen des Gebäudes medizinische Untersuchungen und Behandlungen an. Bei Bedarf können die leerstehenden Räume zur Behandlung von COVID-Erkrankten genutzt werden. Personelle Aufstockungen sind momentan nicht möglich, da das medizinische Personal im Rahmen der Corona-Bewältigung auf staatliche  Anordnung zu handeln hat.

Die Einreise in Indien ist nur unter strengen Auflagen möglich, so dass weitere Planungen nicht vor Ort und bestenfalls über Video-Konferenzen oder online erfolgen können. Auch das ist durch die schlechte Internet- bzw. Stromversorgung nur eingeschränkt möglich.

In Absprache mit den Partnervereinen haben wir uns entschlossen, für unsere Vorhaben eine COVID-19 bedingte  Pause bis vorerst Ende des Jahres einzulegen.
Wir halten weiterhin daran fest, im ersten Schritt eine Entbindungsstation zu errichten, um zumindest den schwangeren Frauen eine sichere und angemessene Umgebung zu gewährleisten.

Die dazu notwendigen finanziellen Mittel können vermutlich in absehbarer Zeit mit Hilfe des Schweizer Vereins zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus steht der Umsetzung der keimfreien Wasserversorgung nur mehr wenig „Bürokratie“ im Wege.

Wir hoffen sehr, dass es trotz der Einschränkungen gelingt, diese Dinge auf den Weg zu bringen.
Sie sind Voraussetzung für die Aufnahme eines medizinischen Betriebes, der zu Beginn aufgrund der schwierigen ärztlichen Situation zumindest mit einer geregelten Hebammenbetreuung bzw. Schwangeren-Sprechstunde erfolgen soll. Dafür wären finanzielle Mittel unseres Vereins einsatzbereit.

Natürlich freuen wir uns über weitere Spenden und Zuwendungen, haben aber auch Verständnis, wenn ihr erst mal die weitere Entwicklung abwarten wollt.
Danke für die weitere Unterstützung – sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir berichten

Namaste
Harald Geiger

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